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Zahnarztpraxis Dr. Roman Schwabe - Ihre Praxis für Zahnheilkunde
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Wir beraten Sie gerne über nachfolgende Behandlungsmöglichkeiten:
Privatleistungen
Neben den von den Krankenkassen zum Teil bezahlten Leistungen gibt es eine Reihe von Privatleistungen.
Wir informieren Sie gerne über die gängigsten, nachstehenden Behandlungsmethoden:
Kiefergelenkbeschwerden/Knirschen
Kiefergelenkbeschwerden, speziell am Morgen, weisen auf Zähnepressen und Knirschen in der Nacht hin. In der Zahnmedizin spricht man von Bruxismus. Die Ursachen dürften im Stress und seelischer Belastung liegen. Man spricht hier von einem so genannten "Stressventil". Die Folgen des Stressabbaues können sich im Abreiben der Zähne bis zu deren Lockerung zeigen. Schäden am Zahnersatz bis Kiefergelenksbeschwerden und Muskelverspannungen im Hals- und Nackenbereich sowie Kopfschmerzen können ebenfalls die Folge sein. Medikamente lindern zwar die Symptome, beheben aber nicht die Ursache. Neben dem Erkennen der Ursache (z.B. durch psychologisch-psychotherapeutische Behandlung) können durch eine so genannte "Knirscherschiene" in Verbindung mit diversen Messverfahren und - wenn notwendig - Einschleiftherapien die Zähne geschützt werden.
Boxerschutz + Schnarchschutz
Vor Jahren nur bei diversen Kampfsportlern vorzufinden, gewinnt nunmehr durch die verbreitete Ausübung spezieller - oft mit Gefahren verbundener - Sportarten der Einsatz von optimalem Schutz der Zähne auch bei Jugendlichen und Kindern immer mehr an Bedeutung. Der Mundschutz bietet durch sein extrem schlagzähes, elastisches und physiologisch einwandfreies Material optimalen Schutz (geprüft und empfohlen vom deutschen Bundesgesundheitsamt). Der Schnarchschutz vermindert Schnarchgeräusche und trägt zum Wohlbefinden der betreffenden Person und von deren Partner bei. Er besteht aus je einer transparenten Schiene für den Ober- und Unterkiefer, welche seitlich durch zwei starre Züge miteinander verbunden sind. Durch Öffnung des hinteren Gaumenraumes nimmt somit das geräuschbildende Flattern der Weichteile ab.
Kassenleistungen
Unter Kassenleistungen versteht man jene Leistungen, deren Kosten die Krankenkassen vollständig oder nur zum Teil übernehmen (z.B. Amalgamfüllungen, weiße Füllungen an den Vorderzähnen, Wurzelbehandlungen, Röntgenbilder) Hier gilt es, ein weit verbreitetes Missverständnis aufzuklären: Ein Zahnarzt mit Kassenvertrag erhält keine Pauschale für einen Zahnbehandlung. Abgegolten werden nur die tatsächlich erbrachten Leistungen nach einem genauen Leistungskatalog. Der Arzt muss sich an die Vertragsbedingungen halten.
Ästhetische Zahnheilkunde
Ein strahlendes Lächeln wirkt positiv auf die Umwelt und gibt Selbstvertrauen. Perfekte Zähne stehen für Gesundheit und Erfolg. Die Wurzeln der heutigen ästhetischen Zahnheilkunde findet man in Amerika, genauer gesagt in der amerikanischen Filmbranche. Bereits vor rund 70 Jahren wurden hauchdünne Porzellanschalen entwickelt, um den immer größer werdenden Ansprüchen an die Schauspieler gerecht zu werden und nicht perfekte Zähne zu "verkleiden". Daraus entstanden die heutigen, wesentlich haltbareren Veneers, hauchdünne Keramik- oder Kunststoffschalen, welche nach einer Abdrucknahme in einem zahntechnischen Labor angefertigt und anschließend nach Anschleifen des Zahnes mit Hilfe eines Spezialklebers vom Zahnarzt befestigt werden. Es sei jedoch zu erwähnen, dass Veneers nicht für Backenzähne und stark "verzahnte" Schneidezähne geeignet sind, die sich überlagern. Veneers sind darüber hinaus nicht für kariöse Zähne und als Ersatz für eine kieferorthopädische Behandlung im Frontzahnbereich anzusehen. Bei korrekter Technik können mit Veneers jedoch gute ästhetische Erfolge erzielt werden. Beim typischen "Hollywood-Lächeln" handelt es sich meist um Keramikkronen im Front- und Seitenzahnbereich. Verfärbungen auf der Zahnoberfläche durch Lebensmittel (Kaffee, Tee, Wein, Nikotin etc.) können durch eine professionelle Zahnreinigung in der Praxis bzw. im Zuge einer Mundhygienesitzung entfernt werden. (siehe auch Air flow) Durch Bleaching (Bleichen) können Zähne chemisch um Nuancen aufgehellt werden. Zur Kariessanierung und für kleinere Korrekturen und Verschönerungen kommen auch plastische, weiße Füllungsmaterialien in Frage, diese Materialien finden auch als Amalgamalternativen (weiße Füllungen im Seitenzahnbereich) Verwendung. Abgebrochene Schneidekanten oder Ecken können durch ein aufwendiges Mehrschichtverfahren wieder rekonstruiert werden. Dabei werden plastische weiße Füllungsmaterialien in mehreren Schichten in den Zahn eingebracht, durch eine besondere Klebeschicht (Adhäsivtechnik) mit dem Zahn verbunden und mittels UV-Licht gehärtet. Anschließend wird die Füllung noch ausgearbeitet und poliert.
Weiße Füllungen im Seitenzahnbereich
Amalgam wird seit vielen Jahrzehnten im Kaubereich als Zahnfüllung eingesetzt. Obwohl dieser Werkstoff immer wieder verbessert wird, werden mögliche Schadstoffbelastungen im Körper immer wieder diskutiert und nicht ausgeschlossen. Es ist jedoch zu erwähnen, dass nicht jeder Zahn mit den nachstehend angeführten plastischen weißen Füllungsmaterialien versorgt werden kann, da diese für große Defekte in der Regel nicht zu empfehlen sind. Goldfüllungen, Keramikfüllungen und Kronen sind nach wie vor die beste Zahnversorgung. Aus Kostengründen können viele Patienten der Versorgung mit Amalgam nicht aus dem Wege gehen. Weiße Füllungen im Seitenzahnbereich sind im Leistungskatalog der Krankenkassen nicht enthalten und gelten somit als Privatleistungen. Plastische weiße Füllungsmaterialien werden direkt im Mund hergestellt. Das Füllungsmaterial wird nach Entfernung der Karies und diversen Vorbereitungsarbeiten für die Füllung in die Kavität ("Loch") eingebracht und ausgehärtet. Zemente sind weich, härten wie Amalgam nach einer gewissen Zeit selbständig und sind als dauerhafte Versorgung nicht geeignet. Im Zuge einer Amalgamausleitung werden Zemente von Ärzten, die sich auf biologische Ganzheitsmedizin spezialisiert haben, jedoch als vorübergehende Versorgung empfohlen. Keramikverstärkte Kunststoffe werden durch ein aufwendiges Mehrschichtverfahren in den Zahn eingebracht, durch eine besondere Klebeschicht (Adhäsivtechnik) mit dem Zahn verbunden und mittels UV-Licht gehärtet. Dadurch wird eine erheblich bessere Qualität der Füllung bezüglich Festigkeit und Haltbarkeit erreicht als mit einfachen Kunststoffen. Composite-Inlays werden wie Keramik- und Goldinlays nach der indirekten Methode hergestellt. Das bedeutet: der Zahn wird nach Entfernung der Karies für das Inlay vorbereitet. Anhand eines Abdruckes wird ein Modell hergestellt. Auf diesem wird im Labor das Inlay unter optimalen Bedingungen hergestellt (Kontrolle des Randschlusses, Arbeiten mit Hilfe einer Lupe etc.). Das fertige Inlay wird in der Praxis eingepasst und mit Spezialzementen zementiert. Durch dieses Herstellungsverfahren wird eine wesentlich bessere Haltbarkeit und Passgenauigkeit gewährleistet, das den höheren Preis rechtfertigt.
Goldinlay/Onlay
Gold als Füllungsmaterial hat sich seit ca. 2000 Jahren bewährt. Ausgrabungen im alten Ägypten zeigten bereits, dass Gold zur Herstellung von Zahnersatz Verwendung fand. Der Zahnersatz wurde nahezu unverändert vorgefunden und zeigte keine Spuren von Korrosionen. Da reines Gold zu weich ist, wird in der heutigen Zeit Gold mit anderen Edelmetallen verschmolzen (Legierungen). Durch die Zumischung von Edelmetallen (Silber, Platin, Palladium) werden feste, belastbare Inlays aber auch Kronen und Brücken hergestellt. Goldinlays werden nach der indirekten Methode hergestellt. Das bedeutet: der Zahn wird nach Entfernung der Karies für das Inlay vorbereitet. Anhand eines Abdruckes wird ein Modell hergestellt. Auf diesem wird im Labor das Inlay unter optimalen Bedingungen angefertigt und ausgearbeitet (Kontrolle des Randschlusses und Passgenauigkeit, Politur etc.). In der Praxis wird das fertige Inlay eingepasst und mit Spezialzementen zementiert. Das Goldinlay ist sicherlich die dauerhafteste Zahnfüllung. Die Gesundheitsverträglicheit, das Edelmetall, der Herstellungsaufwand und die enorm hohe Haltbarkeit rechtfertigen den höheren Preis. Es besteht (aus ästhetischer Sicht) die Möglichkeit, das Goldinlay/Onlay mit Keramik zu verblenden, dabei ist jedoch zu erwähnen, dass eine eventuelle Beschädigung der Keramik im Laufe der Zeit nicht auszuschließen ist.
Mundhygiene/Prophylaxe
Unter Prophylaxe versteht man Vorbeugung, damit ist speziell die Vorbeugung von Zahn- und Zahnfleischentzündungen gemeint. Vorbeugung kann mittels richtigen Putzens, Ernährung und diversen Hilfsmitteln betrieben werden. Zahnbelag und Bakterien (Plaque) setzen sich jedoch auch an Zahnzwischenräumen und schwer zugänglichen Stellen ab und sind oft durch normale Zahnpflege nicht zu entfernen. Ablagerungen durch Lebensmittel wie z.B. Kaffee, Tee, Nikotin etc. können durch eine sanfte Putztechnik ebenfalls nur schwer bis überhaupt nicht entfernt werden. Von aggressiven Zahncremes ist abzuraten, da diese die Zahnoberfläche aufrauen und/oder zerkratzen. Die professionelle Zahnreinigung erfolgt durch eine schonende Pulverstrahlbehandlung der Zahnoberfläche, der eine Zahnsteinentfernung mittels Ultraschall (wenn notwendig auch mittels Handinstrumenten unterhalb des Zahnfleischrandes) vorausgeht. Diese Behandlung ist schmerzfrei und absolut ungefährlich. Die frisch gereinigte Zahnoberfläche wird poliert und anschließend versiegelt. Die Behandlung beträgt je nach Hartnäckigkeit der Beläge zwischen 30 und 60 Minuten. Professionelle Zahnreinigung kann bzw. sollte im Bedarfsfall alle 6 Monate durchgeführt werden. |
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